Befund auswerten
Untersuchungsergebnisse und betroffene Entnahmestellen werden geprüft.
Bei erhöhten oder wiederkehrenden Legionellenbefunden wird die Trinkwasseranlage objektbezogen betrachtet. Neben dem Laborwert sind insbesondere Temperaturen, Zirkulation, Stagnationsbereiche, Nutzung und Biofilm entscheidend für die Planung der geeigneten Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahme.
Bei Legionellenbefunden sollte die Maßnahme nicht auf eine kurzfristige Temperatur- oder Einzelmaßnahme reduziert werden. Entscheidend ist, die mögliche Ursache einzugrenzen und die erforderliche Reinigung, Spülung und Desinfektion der Trinkwasseranlage sowie notwendige technische Nacharbeiten sinnvoll aufeinander abzustimmen.
Der konkrete Ablauf wird immer an Befund, Anlagenaufbau und die tatsächlichen Bedingungen vor Ort angepasst.
Untersuchungsergebnisse und betroffene Entnahmestellen werden geprüft.
Warmwasserbereitung, Zirkulation, Temperaturen und Nutzungssituation werden in die Planung einbezogen.
Das geeignete Vorgehen wird objektbezogen aus Reinigung, intensiver Spülung und Anlagendesinfektion zusammengestellt; ergänzende thermische oder technische Maßnahmen werden bei Bedarf gesondert berücksichtigt.
Die relevanten Leitungsbereiche und Entnahmestellen werden entsprechend dem abgestimmten Ablauf bearbeitet.
Erkennbare technische oder betriebliche Ursachen sollten parallel oder im Anschluss fachgerecht behoben werden.
Eine mikrobiologische Nachuntersuchung wird empfohlen und kann von uns über ein separates Probenahmeinstitut organisiert werden.
Probenahme und Laboranalytik sind nicht Bestandteil unserer Reinigungs- und Desinfektionsleistung. Auf Wunsch organisieren wir die Untersuchung über ein separates Probenahmeinstitut; die Abrechnung erfolgt direkt über dieses Institut.
Ein kurzes Telefonat ist häufig der schnellste Weg, um die Ausgangssituation einzuordnen und das weitere Vorgehen abzustimmen.